2009

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Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 11. Oktober 2006 um 17:18 Uhr

 20. – 29. November 2009
Christiane Hedtke und Ela Ludwig-Krahl: „Malerei und Lyrik im Dialog“

Für diese Veranstaltung konnten die Lyrikerin Christiane Hedtke und die Malerin Ela Ludwig-Krahl, beide aus Weinheim, gewonnen werden.
Die 1949 in Laubach geborene Christiane Hedtke schreibt seit frühester Jugend Gedichte und Geschichten. Sie gehört der Weinheimer Lyrikergruppe „Wortwege“ an. Dabei arbeitet sie –auch inspiriert von ihrem Großvater, dem Maler und Dichter Ernst Eimer- gerne mit Fotografen und bildenden Künstlern zusammen.
Ela Ludwig-Krahl (Jahrgang 1952) kommt ursprünglich aus Wiesbaden. Seit den 80-er Jahren ist sie künstlerisch tätig. Ihre Themen findet sie in der Natur. Sie arbeitet in den Techniken der Acrylmalerei, der Collage und der Zeichnung.

Beide Künstlerinnen sind in der Region bereits ein Begriff. Das Hemsbacher Publikum konnte Christiane Hedtke bereits zu Beginn des Jahres mit der Vorstellung ihres Lyrik-Bandes „Wegelagerin des Glücks“ erleben. Diese Lesung ist seinerzeit durch Klänge untermauert worden. Das Zusammenspiel von Gedichten und Bildern soll nun eine andere Sichtweise ermöglichen. 

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Lyrikerin Christiane Hedtke und ein Werk von Ela Ludwig-Krahl




9. Oktober 2009
CHAWWERUSCH-Theater: „Die Els, der Hubsmichel und die Herz-Jesu-Marie“

Felix S. Felix erzählt Geschichten von Michael Bauer. Aufrührend, eindringlich – Geschichten aus dem katholischen Alltag und über ganz besondere Menschen, die es überall gibt. Der Hubsmichel, die Herz-Jesu-Marie und die erstaunliche Begegnung der Kirchenputzfrau Els bewegen Herz und Sinne.
Diese Lesung mit musikalischer Begleitung von Frank Bungartz wurde in Kooperation mit der Stadtverwaltung Hemsbach veranstaltet.
 
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19. September 2009
Helmut und Oxana Schmiedel: “Serenata di BelCanto”

„Liederabend in der ehemaligen Synagoge Hemsbach“ heißt eine neue Konzertreihe, den das Musikerehepaar Oxana Schmiedel (Klavier) und Helmut Schmiedel (Tenor) in Zusammenarbeit mit dem Kulturförderkreis Hemsbach in Zukunft zweimal im Jahr auf die Bühne bringen wollen.    
Der erste dieser Liederabende stand unter dem Motto „Serenata di BelCanto“ und hatte verschiedene  Musikstücke italienischer Komponisten zum Gegenstand.


6. – 9. August 2009
Yourlaine de Sáenz: „Hieroschima 1945“

„Hieroschima 1945“ heißt ein zehnteiliger Bilderzyklus, den die bolivianische Künstlerin Yourlaine de Sáenz dem Atombombenabwurf auf die Stadt Hiroshima gewidmet hat. Der Titel der Ausstellung enthält absichtlich einen Schreibfehler: „Eine derartige Katastrophe kann auch hier passieren, jederzeit und wir sind nicht davor geschützt“, meint die Künstlerin und legt damit Wert auf diesen „Fehler mit Sinn“. Der Bilderzyklus ist zum 64. Jahrestag des ersten Atombombenabwurfes ab 6. August 2009 auch in der ehemaligen Synagoge in Hemsbach zu sehen. Zuvor ist er u.a. schon in , Heidelberg, Bremen und Moskau ausgestellt worden. Zum 65.
Jahrestag im nächsten Jahr hat die Künstlerin eine Einladung nach Japan.

Yourlaine de Sáenz wurde in La Paz / Bolivien geboren. Ihre Eltern Erika und Jaime Sáenz waren kunstsinnige Menschen, deren Erbe die Tochter in ihren Lebensweg aufnahm. Vater Jaime Sáenz ist durch seine poetisch-philosophischen Prosadichtungen, wie z.B. „Die Nacht“ und „Der Senor Balboa“ weit über die Grenzen Boliviens im südamerikanischen Raum bekannt.

Nach dem Studium von Musik und Kunst arbeitete Yourlaine zunächst kurz im Schuldienst und begann dann, sich ihrer eigenen Kunst zu widmen.
Einen besonderen Status in ihrem Schaffen nimmt „Hieroshima 1945“ ein. Eine zehnteilige Bildserie mit den „Moments Lyriques“, Texte zu jedem Bild. Diese Bilder sind dezent in schwarz und weiß gehalten.

Ihre übrige Tätigkeit umfasst einen breiten Radius. Sie arbeitet außer mit Acryl auf Leinwand, auch mit Pastellkreide und Aquarell. - Seidenbilder, Gipsreliefs und Holzschnitzereien stehen ebenso auf dem laufenden Programm, wie Fotografie, Digitalgrafik und Zeichnungen mit Tusche und Bleistift. Und sie schreibt auch eigene Gedichte.

Zur Zeit lebt die Künstlerin in Ludwigshafen. Eines ihrer nächsten Projekte ist die optische Darstellung der „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussirgsky. Die einzelnen Bilder werden in Yourlaine's Interpretation über dem Orchester auf Großleinwand zu sehen sein.

Zur Ausstellungseröffnung in Hemsbach spielt ihr Sohn, der Organist Enrico Sáenz, eine von ihm komponierte Sinfonie, mit der er die Bilder untermalt hat. Auch Enrico Sáenz ist ein international anerkannter Künstler, der seine Liebe zur Kirchenorgel bereits mit sechs Jahren entdeckt hat. Unter anderem hat er bereits in der Londoner Westminster Abbey gespielt. Die besondere Herausforderung des Auftritts in Hemsbach sieht Enrico Sáenz darin, die eigentlich für eine Orgel komponierte Sinfonie auf dem in der ehemaligen Synagoge stehenden Flügel zu interpretieren.
 
 
18. Juli 2009
Gesangsgruppe anders

Der Name ist Programm. Bei Acapella-Gesang erwarten die meisten unter uns etwas fülligere ältere Herren. Diese Gruppe besteht dagegen aus fünf Heidelberger Schülern im Alter zwischen 15 und 16 Jahren, die trotz ihrer Jugend schon einiges erlebt haben. Mit inzwischen über 50 Auftritten, darunter in Berlin und Köln, ist die Gruppe auch über die Grenzen von Heidelberg hinaus keine unbekannte Größe mehr, auf die inzwischen auch das Fernsehen aufmerksam wurde. Und auch in Hemsbach sind sie durch in Konzert in der Ehemaligen Synagoge unvergessen.

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11. – 12. Juli 2009
Luiz Xoha – Indianische Malerei aus Brasilien

Der 52-jährige Maler Luiz Xoha entstammt dem Volk der Karajá aus dem Bundesstaat Goiás. Dem Volk gehören heute nur noch etwa 2.500 Personen an. In seinem Werk orientiert er sich
an der traditionellen Arbeitsweise verschiedener indianischer Völker Brasiliens.
 
Luiz Xoha hat außerhalb Brasiliens und Portugals bereits mehrfach in der Bundesrepublik Deutschland ausgestellt. So war er unter anderem Gast an der Universität zu Köln, dem Kompetenzzentrum für deutsch-brasilianische Studienangebote (COBRAL) und der Univer-sity of Applied Sciences in Mannheim.
 
Der Künstler hielt sich im Juli 2009 nur kurz in der Bundesrepublik Deutschland auf. Zur Ausstellungseröffnung am 11.Juli 2009 hielt der Ethnologe Prof. Dr. Hannes Stubbe von der Universität Köln eine kurze Einführung. Neben der Ausstellung besuchte Luiz Xoha in Hemsbach noch einen Kindergarten und gab auch dort einen Einblick in die indianische Kultur Brasiliens.

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Aktualisiert ( Freitag, den 21. Oktober 2011 um 13:36 Uhr )
 
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